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Top Hotel mit Wohlfühlfaktor, Riff nicht optimal
Hier wird (fast) jeder Wunsch erfüllt. Dafür gibt es sogar eine extra Taste am Telefon. Ich brauchte einen Wasserkocher, innnerhalb von fünf Minuten wurde er gebracht. Beim Frühstücksbuffet gab es 0, 3%, 1, 5% und 3, 5% ige Milch und so sagte ich zu einer Dame von der guest relation, es wäre prima, wenn es auch einen fettarmen Joghurt gäbe. Am nächsten Tag war dieser im Angebot. Buchen Sie mit Meerblick, direkt am Strand oder zahlen Sie den Aufpreis (nicht mehr als 10€ pro Nacht, am Anfang wollen sie 20€!), es lohnt sich wirklich! Sehr schön ist z. B. Nr. 1823. Sollten Sie hauptsächlich wegen des Schnorchelns kommen, dann werden Sie enttäuscht sein, denn Wellen und Strömung machen den Einstieg über den Steg ins Riff oft unmöglich. Darüber hinaus hat dieses nicht allzu viel zu bieten. Das Riff am Flamenco Beach Hotel, zwei Häuser weiter, ist weitaus schöner und man kann sich dort auch mit der Strömung zum Mövenpick Hotel treiben lassen, in dessen Bucht schwimmen, wo eigentlich immer ein entzückendes Calamariballett zu sehen ist wie auch viele verschiedene Rochen, dort duschen und am Srand zurücklaufen. Am Radisson darf man gar nicht mit der Strömung schnorcheln, da das zu gefährlich ist und man evtl nicht mehr die Kraft für den Rückweg hat. Für Kinder und Schnorchelanfänger absolut nicht geeignet. Auch im Salzwassersee ist Schwimmen nicht zu empfehlen. Dieser hat sich zum Biotop entwickelt und hier werden die Mücken gezüchtet, die abends in der Dieselverdampfung dann wieder vernichtet werden. Sehr zu empfehlen sind die Schnorchelausflüge, die die Tauchschule anbietet. Abu Dabab ist sehenswert, auch dann, wenn die Seekuh sich nicht zeigt. Alles in allem ein wunderbares Hotel mit hohem Standard, aber ohne richtige Schwimmbucht und mit eingeschränkten Schnorchelmöglichkeiten.
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