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Umfeld Hotel St. George Sonesta, Luxor
Lage des Hotels: Das Sonesta St. George liegt zwischen der Baustelle einer Wasserpumpstation und dem öffentlichen Freibad von Luxor. Die Bauarbeiten werden noch Monate anhalten. Der Ausblick von den seitlichen Zimmern in Richtung Nil rechts ist dementsprechend hässlich.
Das Freibad, als „Social and Sport Club“ deklariert, dient als Ort für mehrtägige Hochzeitsfeier. Diese dauern bis gegen drei Uhr morgens. Der Lärm durch die Musikbeschallung verhindert jeden Schlaf. Nach Auskunft an der Hotelrezeption sind diese Feiern ein Teil des öffentlichen Lebens, und die Hotelgäste müssen damit leben. Vom Lärm extrem betroffen sind die seitlichen Zimmer in Richtung Nil links. Die Straße vor dem Hotel ist stark verschmutzt und hässlich.
Umbau des Hotels: Nach schriftlicher Auskunft des Reiseveranstalters sollte die Aufstockung des Hotels im März 2008 beendet sein. Tatsächlich sind die Arbeiten nicht beendet. Der Umbau wird noch mehrere Monate dauern. Das Hotel ist in den oberen Stockwerken mit grünen, zerrissenen Planen behängt, die im Wind flattern. Der Anblick des Hotels ist von der Straße, von der Poolseite und vom Nil aus dementsprechend hässlich.
Sicherheit im Hotel: Wegen des Umbaus ist das Treppenhaus geschlossen (Hinweisschilder auf der Tür; Tür ist abgeschlossen). Im Aufzug hängt der obligatorische Hinweis, diesen im Fall eines Brandes nicht zu nutzen. Einen Fluchtweg unabhängig vom Treppenhaus gibt es nicht.
Der Ponton hinter dem Pool - es gibt keine Gartenanlage, keine Bäume – ist mit einem nichtverklebten, an vielen Stellen eingerissenen und durchgehend verbeulten grünen Teppichboden (als Rasenersatz) bedeckt. Auch auf den Treppenstufen ist dieser Teppichboden nur lose aufgelegt und bietet eine Stolperfalle nach der anderen.
Service: Das Restaurantpersonal möchte freundlich sein, nervt aber nach kurzer Zeit erheblich. Selbst „Trainees“ sprechen ältere Gäste mit „hello, my friend“ an, wahren keinerlei Distanz, lassen den Gast nicht in Ruhe essen. Mein Hinweis, dass ich nicht mit „mein Freund“ angesprochen werden möchte, führte zu einer spürbaren Verstimmung beim Personal. Die Mitarbeiter/innen an der Rezeption, insbesondere ein niederländischer „Guest Manager“ waren freundlich und hilfsbereit.
Gäste: Das Hotel war nicht stark belegt. Größe Gästegruppe sind Briten. Wir waren die beiden einzigen Deutschen im Hotel. Dementsprechend sind Rezeption und Personal nicht auf Deutsche eingestellt. Die Lautstärke der Musik am Pool und während des sonntäglichen Diners am Pool (eigentlich sehr schön gemacht), ist sicherlich nur für junge Leute ertragbar. Ein Gespräch am Tisch war angesichts der Beschallung kaum möglich.
Leider war auch der Reiseveranstalter nicht auf seine deutschen Gäste eingestellt. Der Aushang der Reiseleitung stammt vom November 2006; die ausgelegte Mappe mit Informationen zu eventuellen Ausflügen wies DM-Preise(!) aus. Über die ausgehängten Telefonnummern konnte die Reiseleitung nicht erreicht werden. Wir empfehlen das Hotel auch nach beendetem Umbau nicht.
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